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Die Angst vor dem leeren Blatt – 8 Tipps wie man Kreativblockaden überwindet

Die Angst vor dem leeren Blatt – 8 Tipps wie man Kreativblockaden überwindet

21.08.2014 / geschrieben von Christian
in Gestaltung

21.08.2014 / geschrieben von Christian / in Gestaltung

Die Arbeit als Designer ist der schönste Job der Welt. Meistens jedenfalls. Denn es gibt immer diese Tage, an denen die Idee auf sich warten lässt, aber die Deadline immer bedrohlicher näher rückt. Wenn deine Hauptaufgabe darin besteht, jeden Tag kreative Ideen zu haben, kann es schon mal eng werden. Um dann zu vermeiden, immer wieder das Gleiche zu machen, braucht es Inspiration. Doch was tun, wenn der Kopf so leer ist wie das Blatt Papier, das vor dir liegt?

 

1. Nicht in Panik verfallen.

Schlimmer als die Kreativblockade selbst, ist die Angst vor der Deadline. Während manche beim Blick auf die tickende Uhr zur Hochform auflaufen, verfallen Andere in eine Art Schockstarre. Ersteres ist die positive Variante, bei der Zweiten hat man definitiv ein Problem. Deswegen ist es hilfreich sich auf das eigentliche Problem – die Aufgabe – zu konzentrieren, statt der Angst Raum zu lassen.

 

2. Das gute alte Brainstorming.

Solange das Blatt leer ist, gibt es auch noch ausreichend Platz in alle möglichen Richtungen zu denken. Ob Assoziationskette oder hingekritzelte Idee: Alles kann helfen, den richtigen Ansatz zu finden. Am Ende kann dann gesiebt und die beste Idee vertieft werden.

 

3. Über etwas völlig anderes nachdenken.

Manchmal ist es hilfreich, die Aufmerksamkeit für eine Weile auf etwas Anderes zu lenken. Ob man dazu im Web surft, einen Spaziergang macht oder sich einfach einer anderen Aufgabe widmet, alles kann helfen den Kopf freizubekommen, um am Ende wieder frisch an die eigentliche Aufgabe heranzugehen.

 

4. Andere Denkansätze ausprobieren.

Wenn man konstant über ein und dieselbe Sache nachdenkt, kann es schnell passieren, dass man sich gedanklich festfährt. Vielleicht hilft es, alles einfach von einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten? Ein paar kreative Ansätze finden sich zum Beispiel hier.

 

5. Inspirationsquellen suchen.

Eine Möglichkeit wäre, nach bereits existierenden ähnlichen Projekten zu suchen. Wie wurde dort das Problem gelöst? Können Ansätze modifiziert werden? Manchmal hilft es aber auch schon, sich beliebige Arbeiten von anderen Designern anzusehen, oft findet man völlig neue Ansätze, die man bisher so nicht in Erwägung gezogen hat oder inspirierende Elemente. Warum nicht ein wenig Street Art ansehen?

 

6. Was würde … tun?

Warum das Problem nicht aus der Perspektive einer anderen Person betrachten? Was würde [beliebigen Namen einsetzen] tun? Banksy? Die Queen? Keith Richards? Manchmal hilft es aber auch schon, sich vor das eigene Werk zu setzen und zu überlegen was man anders machen würde, wenn es nicht die eigene Arbeit wäre. Würde ich etwas verbessern wollen? Anders anordnen? Alles verwerfen?

 

7. Motivation finden.

Manchmal fällt es schwer, sich in ein Projekt einzufinden. Der Kunde will vielleicht Schriften oder Farben, die nicht unbedingt dem eigenen Geschmack entsprechen. Da hilft nur, das Ganze als Herausforderung zu betrachten. Denke wie MacGyver. Wie kannst du aus den gegebenen Sachen etwas Funktionales bauen?

 

8. Anfangen.

Vielleicht der wichtigste Punkt an der ganzen Geschichte. Anstatt stundenlang ein leeres Blatt anzustarren, hilft es vielleicht schon, einfach mal anzufangen. Es lebe schließlich der Papierkorb!

 

 

Motivational Penguin

Quelle: chibird.com

Über den, der's geschrieben hat:

Christian mag gute Gestaltung, schöne Fotografie und echte Schallplatten. Auf der Suche nach dem Guten und Schönen kontaktet und konzeptet er für 361° Digital.

1 Kommentar

  1. Für die Raucher unter Euch –
    1, 2 Zigarettenpausen bewirken auch schon Wunder! 😉