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Screendesign und was es in der heutigen Zeit bedeutet

Screendesign und was es in der heutigen Zeit bedeutet

24.03.2015 / geschrieben von Christian
in Gestaltung

24.03.2015 / geschrieben von Christian / in Gestaltung

Screendesign, Webdesign, Interfacedesign, Printdesign und was uns noch alles so einfallen würde. Ist doch sowieso alles das Gleiche? Gerade Webdesign ist doch sowieso gleich Screendesign, oder nicht? Definitiv nicht, vor allem in den letzten Jahren hat sich vieles weiterentwickelt und der Begriff Screendesign ist seitdem mehr im Wandel, als man vielleicht denken mag. Die Anforderungen steigen stetig und der Begriff umfasst mehr und mehr Teilbereiche. Genau Teilbereiche! Wie das Webdesign eben, was eigentlich schon aus der Übersetzung klar werden sollte. Denn Web bezieht nur die Oberfläche auf internetbasierten Endgeräten ein, während Screendesign alle digitalen Benutzeroberflächen umfasst. Dass mittlerweile Webdesign automatisch auch einen Teil des Mobile Designs (Anwendungen auf mobilen Endgeräten) umfasst, ist noch ein ganz anderes Thema (zum Thema: „App oder Responsive Website“).


Jetzt mal ein Beispiel anhand der Automobilindustrie dafür, dass Screendesign nicht gleich Webdesign ist und man es damit auch nicht verwechseln sollte.

Thema Screendesign anhand der Automobilbranche

Autohersteller Tesla hat im Juni 2014 für großes Aufsehen gesorgt, als sie ihre Patente für den Bau von elektronischen Autos freigegeben haben (zum Blogpost) und diese der ganzen Welt zur Verfügung stellten. Ein mutiger und sehr reifer Schritt. Der Autohersteller – ja, der einzige mit den coolen Elektroautos am Markt – ist aber nicht nur in dem Bereich sehr fortschrittlich unterwegs, sondern hat auch seine Autos mit Touch-Displays ausgestattet, die mit den Fingern bedient werden. Heutzutage sollte man meinen, dass das nicht mehr so fernab der Realität ist, was aber nur in eingeschränktem Maße stimmt. Denn fast jedes Auto steuert nur einen geringen Teil seiner Komponenten über ein Display. Beispielsweise das Navigationssystem oder die Musikanlage. Bei Tesla wird alles, wirklich alles, was man ansonsten über Hardware-Buttons bedient, über das Touchdisplay geregelt. Lassen wir die eigentliche Steuerung des Autos mittels Lenkrad, Lichter und Blinker mal außen vor. Aber ersteres wird ohnehin von einigen mit dem Knie bedient, damit die Hände am Handy sein können.

Ein passendes Konzept hierfür, kann man sich im Folgenden genauer ansehen:

Screendesign Beispiel Tesla Interfacedesign

Tesla Interface Design Konzept – Auf Design Made in Germany ansehen

Wo ein Markt ist, sind in der Regel auch Unternehmen, die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. So wollen auch Google und Apple den Automarkt für sich gewinnen und kämpfen seit geraumer Zeit, um hier Fortschritte zu machen. Mit „Carplay“ (ehemals „iOS in the Car“) stellte Apple im März 2014 die Möglichkeit vor (hier ansehen), sein iPhone mit dem Auto zu syncronisieren und so die Inhalte des iPhones auf das Display vom Auto zu bringen. Mal grob formuliuert. Nicht revolutionär, aber ganz nett. Vor allem für die, die während der Fahrt am Handy rumspielen.

Aber auch Google ist hier nicht weit entfernt und stellte bereits ihre Alternative vor: „Android Auto“ (auch ansehen)… wenn auch etwas später als Apple. Hier wird ebenfalls der Inhalt des eigenen Smartphones auf den Bildschirm im Auto gebracht. Sozusagen ein abgespecktes Android am Autodisplay. Ansehen kann man sich das Ganze hier:

Der Vorteil beziehungsweise der Fortschritt von Tesla sollte wohl schnell klar sein, aber auch der Nachteil. Bei Tesla geht es viel mehr darum, alle möglichen Bedienelemente im Auto auf ein Display zu bringen, während sich Apple und Google darauf fokussieren, die Vorteile und die eigenen Inhalte des Handys einfacher erreichbar zu machen und sie somit sicherer bedienen zu können. Willkommen am massentauglichen Markt.

Was ist denn Screendesign nun genau?

Screendesign bezeichnet genau genommen die Gestaltung und Ausarbeitung digitaler Benutzeroberflächen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Webseite, eine App für Windows Phone, Android, iOS oder andere mobile Betriebssysteme handelt oder gar um die Erstellung von Facebook-Aktionen, um die Bedienbarkeit einer Kaffeemaschine oder des Fernsehers im heimischen Wohnzimmer. Alle digitalen Oberflächen beziehen im Endeffekt das Screendesign ein. Der größte Unterschied ist wohl zum Printdesign zu ziehen. Das gleiche Thema nur physisch. Alles was man gedruckt in der Hand hält, gehört zum Printdesign. Fertig und aus. Ganz gleich ob es sich um eine Broschüre, eine Visitenkarte, einen Katalog oder die schicke Verpackung einer niegelnagelneuen Uhr handelt.

Darum geht es wirklich

Beim Screendesign geht es darum eine exzellente Gestaltung mit einer einfachen und intuitiven Bedienbarkeit (Interface Design) zu kombinieren und dadurch für den Benutzer die bestmöglichste Erfahrung zu schaffen. Dabei noch die gewünschte Botschaft zu vermitteln und im Corporate Design des jeweiligen Kunden zu bleiben, ist unser täglicher Job.

Hierbei gilt es für uns immer neue Wege einzuschlagen. Das Rad zwar nicht neu zu erfinden, aber immer den Finger am Puls der Zeit zu haben, um so für Sie die exzellente Lösung parat zu haben. Egal ob es sich dabei um die klassische Webseite, einen Online-Shop oder um eine ganze Kampagne handelt. Wir liefern keinen Einheitsbrei, sondern überdenken unsere Lösungen und wagen immer wieder den Blick über den Tellerrand. Für Sie und Ihre Kunden, Freunde und Verwandten.

Über den, der's geschrieben hat:

Christian mag gute Gestaltung, schöne Fotografie und echte Schallplatten. Auf der Suche nach dem Guten und Schönen kontaktet und konzeptet er für 361° Digital.

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